Breitband für GWG in Hemer

Standortfaktor Breitband - Unternehmen diskutieren Bedarfe

Hemer, 3.2.2015

Hemeraner Unternehmen informierten sich über die Möglichkeiten einer schnelleren Internetanbindung.

Zufrieden seien sie mit dem Verlauf der Veranstaltung und viele neue Informationen haben sie dabei mit auf den Weg bekommen, das war der Tenor der knapp 30 Unternehmen, die der Einladung zu dem Thema "Schöpfen Sie Ihr Breitband-Potenzial aus?" am Donnerstag, 29. Januar gefolgt waren.

Die Wirtschaftsinitiative Hemer und die Wirtschaftsförderung der Stadt Hemer hatten Hemeraner Firmen in das Bau-Innovationsforum der Firma Verfuß dazu eingeladen, sich bei Experten der Telemark GmbH, der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH (TKG) und der SIHK Hagen intensiv über das Thema Breitband zu informieren und ihre konkreten Probleme direkt anzubringen.

Gastgeber Georg Verfuß betonte zu Beginn, wie wichtig diese enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wirtschaftsförderung und Wirtschaftsinitiative in Hemer, und dass diese Veranstaltung ein weiterer Beleg für das erfolgreiche Zusammenspiel sei. Die Wichtigkeit des Themas Breitband als Standortfaktor für die Stadt Hemer hob Wolfgang Römer, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hemer, hervor. Als zentrale Ansprechpartnerin speziell für die Hemeraner Unternehmen fungiere in diesem Zusammenhang die städtische Wirtschaftsförderung mit Kirsten Staubach. Tilo Deckert, Projektleiter der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen mbH für den Märkischen Kreis stellte die Angebote der TKG vor, über die Unternehmen seit dem 1.1.2015 zusammen mit der Wirtschaftsförderung des Märkischen Kreises (GWS) informiert werden.

Die Möglichkeiten, den Experten aus Wirtschaft und Verwaltung ihre konkreten Probleme und Wünsche zu schildern, nutzte die Unternehmerschaft anschließend ausgiebig. An manchen Standorten bestehe zwar keine tatsächliche Unterversorgung mit schnellem Datenverkehr, für die unternehmerischen Bedarfe im alltäglichen Geschäft seien die Geschwindigkeiten allerdings längst nicht mehr ausreichend. Dafür entwickelte sich der Austausch zwischen den Unternehmensvertretern und den Referenten umso zügiger. Besonders deutlichen kristallisierten sich die Datenübertragungsdefizite in den Bereichen Gewerbegebiet Eisenbahnschleife, Altenaer Straße bis Ihmert sowie Deilinghofen heraus.

Nicht selten können die konstruktiven Veranstaltungen von Wirtschaftsinitiative und Wirtschaftsförderung am Ende mit konkreten Ergebnissen beziehungsweise mit ersten Handlungsoffensiven aufwarten: So wird die Firma Lenninghaus initiativ und den Bedarf der unmittelbaren Nachbarbetriebe in Erfahrung bringen, um dann gemeinsam mit der GWG für die Stadt Hemer in enger Absprache mit allen Beteiligten eine mittelfristige Lösung zu erarbeiten. Für den Bereich Altenaer Straße werden die Firmen KAJA (Armaturen), SAMA Metallbe- und -verarbeitung sowie die Gesenkschmiede Ernst Thomas in Erfahrung bringen, inwieweit die ansässigen Unternehmen durch den hiesigen Kabelversorger angebunden beziehungsweise die Datenübertragungsrate erhöht werden könnten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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